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Gemeinde St.Anton am Arlberg
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Streckenverlauf noch nicht ganz fixiert

Streckenverlauf noch nicht ganz fixiert

Teilabschnitt des Radwegs Stanzertal fertiggestellt

Der am einfachsten zu realisierende Abschnitt des Projekts Radweg Stanzertal, vom Bahnhof St. Anton bis Schnann, wurde nun fertiggestellt – es wurde sozusagen der bestehende Radweg asphaltiert. Die Planungen hinsichtlich des weiteren Streckenverlaufs bis Wiesberg, wo der Stanzertaler und der Paznauner Radweg aufeinandertreffen werden, sollten im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

 

Projektleiter des Radwegs Stanzertal ist Michael Rainer, zugleich Leiter des Bauamtes der Gemeinde St. Anton – er erklärt zum Status quo: „Die Asphaltierungsarbeiten vom Bahnhof St. Anton bis Schnann wurden abgeschlossen – auf diesem Abschnitt befindet sich nun ein durchgängiger Radweg. In weiterer Folge werden in diesem fertiggestellten Bereich im kommenden Jahr noch Beschilderungen angebracht.“ Von Seiten des Tourismusverbandes sei noch eine touristische Attraktivierung geplant (Bänke aufstellen, etc. Die weiterführende Trasse von Schnann bis Wiesberg sei noch nicht „100-prozentig fixiert“, die Planungen laufen. Zwischen Schnann und Flirsch sollte die Strecke nun doch entlang der Rosanna verlaufen – ursprünglich war ein Verlauf durch Schnann und entlang der Gemeindestraße bis Flirsch vorgesehen. Die Gemeinde plant an der Rosanna die Errichtung einer neuen Fußgängerbrücke, nachdem die frühere der Murenkatastrophe des Vorjahres zum Opfer gefallen ist. Der Radweg zwischen Flirsch und Schnann soll dann nach der Brückenquerung südlich der Rosanna verlaufen, der Weg taleinwärts verläuft der nördlichen Bachseite. Vom Fußballplatz Flirsch aus sollte die Trasse durch den Ort bis zum Hotel Troschana verlaufen. „Weiteres ist dann noch nicht letztgültig entschieden – die Trassenführung sollte bis zum nächsten Jahr fixiert werden“, so Michael Rainer. Die Gesamtkosten des Radwegs Stanzertal betragen rund 7,5 Millionen Euro: Gut 58% trägt das Land Tirol, der Tourismusverband 16% und die vier Stanzertaler Gemeinden St. Anton, Pettneu, Flirsch und Strengen teilen sich solidarisch den Rest, also gut 6% pro Gemeinde. „Alle Gemeinden zahlen denselben Betrag, auch wenn der Abschnitt zwischen Flirsch und Strengen wesentlich teurer sein wird“, sagt Rainer. Fertiggestellt solle das Projekt  nach kalkulierten zehn Jahren sein – aktuell befindet man sich erst im dritten Projektjahr. 

 

Text: © Oberländer Rundschau, Elisabeth Zangerl