St. Anton am Arlberg

Als letzter Ort des oberen Stanzertales besitzt St. Anton den größten Flächenanteil des ganzen Tales, das sich mit mehreren Seitentälern bis in Zentrum der Verwallgruppe hineinzieht. Die Gemeinde grenzt an drei Verwaltungs- und vier Gerichtsbezirke mit neun Nachbargemeinden  - Kaisers, Pettneu, Kappl, Ischgl, Galtür, Gaschurn, Silbertal, Klösterle, Lech; Die Gemeindefläche beträgt 165 km2 und ist flächenmäßig größer als das Fürstentum Lichtenstein, welches es auf 160 km2 bringt.

Mit Beschluß der Landesregierung 1927 zur Namensänderung wurde der Gemeinde St. Anton am Arlberg auch das Wappen verliehen. „In Silber über blau gewelltem Schildfuß drei grüne Berge, der rechte und linke erhöht und mit silbernen Spitzen, der mittlere mit einem sich nach oben verjüngendem Pfahl, darüber mit den Fängen auf dem rechten und linken Berg aufstützend, der Tiroler Adler. Farben der Gemeindefahne Weiß-Rot“ Die Sympolik des Wappens ist klar – In der Mitte der Arlberg, über den die Straße führt, der Tiroler Adler, Inbegriff der Freiheit und Wehrbereitschaft gegen äußere und innere Feinde.

Aussicht vom Gampen auf St. Anton
Aussicht vom Gampen auf St. Anton
Fußgängerzone in St. Anton
Fußgängerzone in St. Anton

Die Einwohnerzahl laut Volkszählung 2001 liegt bei 2549 und hat sich im Laufe von 100 Jahren fast verdreifacht. (1901 - 877 Einwohner). Die Zahl der Häuser lag 1901 bei 106 und im Jahre 2001 bei über 800. Erstmalig werden dieses Jahr dank der ausgezeichneten Wintersaison über 1 Million Nächtigungen erzielt werden und an die 9.000 Gästebetten stehen zur Verfügung.  34 Seilbahn- und Liftanlagen der Arlberger Bergbahnen AG erschließen das weitläufige Skigebiet und haben eine stündliche Gesamtförderleistung von 46.770 Personen.

Die Gemeinde St. Anton am Arberg besteht aus den Ortsteilen St. Anton, St. Jakob und St. Christoph und der Tourismus dominiert fast zur Gänze das Geschehen in unserem Ort. Es gibt aber auch mehrere Handwerks,- Handels- und Dienstleistungsbetriebe. Die Landwirtschaft ist von jeher klein strukturiert und seit vielen Jahren leider sehr rückläufig. Derzeit gibt es noch 43 viehhaltende Betreibe (Nebenerwerbsbauern) – der Großteil davon in St. Jakob. Nach wie vor werden die von der Agrargemeinschaft verwalteten Alpen „bestoßen“ und auf den Alpen Putzen und Tritsch wird noch nach alter Tradition gesennt.  Neben der Rinder- und Schafhaltung werden die letzten Jahre vermehrt wieder Pferde (Haflinger) gehalten.

Ortsteil St. Jakob
Ortsteil St. Jakob

Die Gemeinde selbst beschäftigt in den Bereichen Verwaltung, Bauhof, Schulen, Kindergärten sowie dem gemeindeeigenen EWA (Energie-und Wirtschaftsbetriebe) mit den Bereichen Versorgung, Entsorgung, Dienstleistung an die 100 Mitarbeiter/innen. St. Anton verfügt über 2 Volksschulen, zwei Kindergärten und ist Hauptschul- und Standesamtssprengelsitz. Innerhalb der politischen Gemeinde bestehen zwei Pfarreien – St. Anton und St. Jakob. St. Anton verfügt über ein ausgeprägtes Vereinsleben wobei die Sport- und Traditionsvereine dominieren. Seit Jahrzehnten wird von Seiten der Gemeinde und es Tourismusverbandes intensiv in die Infrastruktur und Ortsbildgestaltung investiert.  So präsentiert sich St. Anton dem Besucher als moderner und gefälliger Urlaubsort mit starken traditonellen Wurzeln.

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